Ab dem 6. – 12. Monat erhalten die Babys Beikost. Sie sollten auf
so genannte Kinder- oder Juniorkost verzichten, da diese oft
Zuckerstoffe zur Konservierung oder auch zur Geschmacksverbesserung
enthalten.
Ebenso sollten gesüßte Getränke (wie z.B. Eistee, Limonade,
Sprudel, Cola u. Iso- Sportgetränke), wie Tee oder Milchgetränke
durch ungesüßte Kräutertees ersetzt werden. Obstsäfte und
Milchgetränke sind stark sättigend und kalorienreich. Stilles,
calciumreiches Mineralwasser ist eine gute Alternative.
Empfehlungen für eine zahngesunde Ernährung:
- Kontrollierte reduzierte Zufuhr niedermolekularer Genuss- und Nahrungsmittel
- Rechtzeitige Sicherstellung einer kauaktiven Ernährungsweise
- Nach Vollendung des ersten Lebensjahres Reduktion klebriger und breiiger Lebensmittel, da sie Kaufaulheit fördern.
- Schrittweiser Übergang zu naturbelassener, körniger faserreicher Nahrung.
- Eine ausgewogene Ernährung gewährleisten.
Umgang mit Zucker:
- Süßigkeiten möglichst nach den Hauptmahlzeiten
- Süßigkeiten nicht als Belohnung oder bei Langeweile verwenden
- Süßigkeitenentzug nicht als Strafe anwenden
- Appetit auf Süßigkeiten zwischendurch durch reifes Obst befriedigen
- Süße Nachspeisen oder süße Kuchen sollten als Besonderheit gelten.
- Als gelegentliche Beigabe einer ausgewogenen Mahlzeit ergänzen.
Info:
Je später die Übertragung der Keime/Bakterien, desto weniger
Karies. Ihr Säugling hat noch keine Kariesbakterien (Streptococcus
mutans) in der Mundhöhle. Da dieser Keim nämlich eine feste
Unterlage, sprich einen Zahn, benötigt.
Das kritische Stadium für diesen Keim ist gegeben, wenn der 1.
Zahndurchbruch startet. Die Milchzähne sind übrigens angreifbarer
gegenüber Säuren, da diese nochnicht so gut ausmineralsiert sind.
Bei Fragen steht Ihnen unser Gesundheitsteam gerne zur Verfügung.