Aktuelles für Ihre Zahngesundheit
Prophylaxe beginnt bereits im Mutterleib
Blutet ihr Zahnfleisch nach dem Zähneputzen? Oder wird ihnen schon beim Gedanken an die Zahnpasta schlecht? Die Veränderungen in der Schwangerschaft haben Einfluss auf den gesamten weiblichen Körper – und damit auch auf die Zähne und das Zahnfleisch... weiter
Was sind eigentlich Erosionen?
Neben Karies macht eine neue „Zahnkrankheit“ von sich Reden, die bei Zahnärzten immer häufiger Sorgenfalten auslöst: Zahnerosionen... weiter
Wenn der Hund riecht aus dem Mund...
Auch Hunde leiden an Mundgeruch – und dann meistens auch ihre Herrchen und Frauchen ... Im Unterschied zum Menschen sind bei Hunden jedoch nicht die Zunge der Bakterienherd, sondern ausschließlich die Zahnfleischtaschen... weiter
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Um dem Organismus das zu geben, was er braucht, ist heute allgemein bekannt und wissenschaftlich... weiter
Wenn der Hund riecht aus dem Mund...
Auch Hunde leiden an Mundgeruch – und dann meistens auch ihre
Herrchen und Frauchen ...
Im Unterschied zum Menschen sind bei Hunden jedoch nicht die Zunge
der Bakterienherd, sondern ausschließlich die Zahnfleischtaschen .
In einer aktuellen Studie an der Freien Universität Berlin
untersuchte Dr. Claudia Kellermeier mit der Veterinärmedizinerin
Bärbel Rühe die Ursache des unangenehmen Atems bei Hunden. So
führten die Tierärztinnen zunächst einen Riechtest durch, um zu
klären, ob der eigenen Nase bei der Diagnose zu trauen ist. Sie
schnupperten den 100 Tieren dicht am Maul entlang, klassifizierten
sie nach vier Geruchsgraden und wiesen dann mit einem Halimeter die
schwefeligen Verbindungen nach – und das in weit höheren
Konzentrationen als beim Zweibeiner.
Maulhygiene nutzt Hund und Herrchen!
Weitere Untersuchungen ergaben, dass die gleichen Bakterien bei
Tier und Mensch sind, die die übel riechenden Verbindungen
produzieren. „ Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: Es gibt einen
direkten Zusammenhang von Geruch und Gesundheit der Zähne, denn bei
allen Hunden mit Mundgeruch konnten wir erhöhte
Schwefelverbindungen im Maul nachweisen. Und alle diese Hunde
hatten Zahnprobleme“, berichtet Claudia Kellermeier.
Auch bei Tieren Kann Zahnbelag zu schweren Erkrankungen im Maul
führen: Das Zahnfleisch kann sich entzünden, sogar zurückbilden,
und die Zähne fallen aus. Wie beim Hundehalter hilft hier nur eine
gründliche Mundhygiene mit einer weichen oder speziellen
Tier-Zahnbürste – am besten jeden Tag und nicht erst, wenn er
streng riecht. Aktuellen Untersuchungen zufolge haben übrigens 80%
der Hunde und Katzen, die älter als zwei Jahre sind, zumindest
erste Anzeichen von Schädigungen der Zahnhalterung. In diesen
Fällen sollten die Besitzer ihre Lieblinge in die Hände eines
Tierarztes geben, damit dieser die Beläge mit einem
Ultraschallgerät entfernt – das lassen sich die Vierbeiner jedoch
nur unter Narkose gefallen.